Julia Goll MdL

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Julia Goll in Spitzenposition der FDP-Landtagsfraktion gewählt

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Julia Goll zur Stellv. Vorsitzenden der Landtagsfraktion gewählt.
Jochen Haußmann wird parlamentarischer Geschäftsführer


„Das ist ein riesiger Vertrauensvorschuss, gleichzeitig auch eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit und eine große Verpflichtung“, stuft der Kernener Landtagsabgeordnete Jochen Haußmann seine Wahl zum Parlamentarischen Geschäftsführer und stellvertretenden Vorsitzenden durch die FDP-Landtagsfraktion ein. Julia Goll aus Waiblingen wurde als neues Fraktionsmitglied ebenfalls zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und ist sich „der Verpflichtung, die damit verbunden ist, gleichfalls bewusst.“ Als Parlamentarischer Geschäftsführer „bilde ich insbesondere das politische Scharnier zu den Parlamentarischen Geschäftsführer der anderen Fraktionen im Landtag“, bringt Jochen Haußmann seine neue Funktion auf den Punkt. Die Funktion als verkehrspolitischer Sprecher hat er aufgrund des zu erwartenden Arbeitsanfalls abgegeben. Gesundheitspolitischer Sprecher bleibt er weiterhin. Zur Sprecherin für Innenpolitik und für internationale Politik sowie Strafvollzugsbeauftragten wurde Julia Goll gewählt.

Die FDP/DVP-Landtagsfraktion hat sich auf einer Klausurtagung in Konstanz für die politische Arbeit aufgestellt und die FDP Rems-Murr spielt mit ihren beiden Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann und Julia Goll eine „wichtige Rolle“, sagt ihr Kreisvorsitzender Jochen Haußmann: „Wir flankieren den Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke auf entscheidenden Positionen und tragen damit im insgesamt fünfköpfigen Vorstand eine ganz besondere Verantwortung für den Erfolg der FDP in den kommenden Jahren. Das ist eine Aufgabe, der wir uns gerne stellen.“

Der neue Aufgabenbereich für Jochen Haußmann ist durch den Wahlerfolg der FDP noch anspruchsvoller geworden: „Die FDP-Landtagsfraktion ist um 50 Prozent von 12 auf 18 Abgeordnete angewachsen. Zu meinen Aufgaben gehören die allgemeine Vertretung des Fraktionsvorsitzenden, die Mitwirkung bei strategischen Themen und Grundsatzfragen der politischen Arbeit, die Abstimmung und Koordination des parlamentarischen Betriebes mit den anderen Landtagsfraktionen sowie gemeinsam mit dem Fraktionsgeschäftsführer die Bereiche Personal, Organisation und Finanzen der FDP-Landtagsfraktion“, fasst Jochen Haußmann zusammen.

Jochen Haußmann war auch Teil der Sondierungsdelegation, die die Gemeinsamkeiten mit den Grünen für eine etwaige Koalition auslotete. Wenig Gemeinsamkeiten verbinden den Kernener Landtagsabgeordneten dagegen mit dem grünen Minister Manfred Lucha und dessen „Impfchaos“. Die Aufgabe als gesundheitspolitischer Sprecher wird er wie bisher weiterführen. Den verkehrspolitischen und den frauenpolitischen Sprecher machen künftig andere Mitglieder der Fraktion. „In der größeren Landtagsfraktion ist es eine logische Lösung die Funktionen breiter zu streuen.

Julia Goll, die im Wahlkreis Waiblingen ein hervorragendes Wahlergebnis erreichte, bringt künftig ihre kommunalpolitische und juristische Expertise in den Fraktionsvorstand mit ein“, fasst Jochen Haußmann zusammen. „In der Innenpolitik Gegenspielerin zu Innenminister Thomas Strobl (CDU) zu sein, ist für mich besonders reizvoll“, sagt Julia Goll, „denn die Schwachstellen dieser Politik sind offensichtlich. Was ein liberaler Rechtsstaat ist, muss dieser Minister immer noch erst lernen“, sagt die gelernte Richterin.

Für die Fraktion wird sie in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende auch noch ein Feld beackern, „das sich als Schlüsselstellung für den weiteren Erfolg unserer politischen Arbeit erweist: Die Weiterentwicklung von Homepage, Newsletter und Social Media der Landtagsfraktion wird eine immer entscheidendere Rolle für den Erfolg des liberalen Gedankens spielen,“ sagt Julia Goll. „Ein Blick in das Wahlergebnis zeigt, dass wir unseren Wählerinnen- und Wähleranteil bei den 18- bis 34-jährigen fast verdoppelt haben und generell in den Wählergruppen unter 60 am meisten punkteten. Darauf gilt es auch medientechnisch aufzubauen, natürlich ohne die älteren Wählerinnen und Wähler aus dem Blick zu verlieren"